Erfahrungen

Hier kommen einige Teilnehmer aus verschiedenen Sanghas zu Wort, die auf die Fragen antworten: Was ist der Wert einer Sangha für dich.

 


Sangha Salzburg

Sangha ist für mich die beständig lebende Erinnerung wofür ich da bin. Sie dient mir dazu, mein scheinheiliges Lügengebäude aufzudecken und mich mehr und mehr in Wahrheit der Realität zu nähern.
Ernst Schmid


Sangha Bremen-Oldenburg

Bei uns in Bremen-Oldenburg geht es wirklich nicht immer sanft und „nett“ zu, wir haben auch heftige Auseinandersetzungen. Aber gerade das macht es u.a. für mich aus: der Mut klar und direkt zu sprechen und durch dieses Nadelöhr von „Unwohl fühlen“ zu gehen, wenn es heiß wird, wenn es der (persönlichen) Wahrheit dient. Gerade als (Mit-) Sanghaleiter ist das oft anstrengend und es lohnt sich immer, den Dingen auf den Grund zu gehen. Sich zu zeigen.

Sangha ist Wegefährtenschaft und Erinnerung im Alltag, Innehalten und mich fühlen. Fragen stellen und gestellte Fragen aus dem Inneren beantworten, die ich mir in der Schnelligkeit des Alltäglichen nicht stellen und beantworten würde. Ich fühle mich in der Sangha ganz anders, intensiver, und erfahre manchmal erst dort, wie es mir wirklich geht. Nach der Sangha ist in mir häufig Stille und Kontakt zu mir – eine Auszeit für mich. Alleine könnte ich das nicht leisten, gemeinsam wird das gelebt.
Gero Dierks


Sangha Aargau

Ich erfahre als Mitglied der Sangha immer wieder wie wohltuend es ist in einem grossen Feld angeschlossen zu sein; Sie dient mir dazu, mich zu zeigen mit dem was mich gerade beschäftigt, mit schönem und hässlichem. Es ist wertvoll für mich, mich dem zu öffnen was das Gegenüber mir zu sagen hat, was er/sie für mich aufzeigt, was mich berührt, was ich bei mir lieber nicht sehen will. Gerade in Momenten, in denen ich Schwierigkeiten mit meinem Geist habe,  ist die Sangha eine wertvolle Unterstützung, mich auf das zu besinnen, was ich wirklich will.
Marianne Kellenberger


Sangha Hamburg

Meine Erfahrung bis lang in Hamburger Sangha ist, dass ich manchmal ängstlich verschlossen, mal blockiert zur Sangha kam und offen und fließend wieder raus ging. Ich fühlte mich dann zum Selbst getragen. Unfassbar!

Das hat die Kraft, in mir etwas zu lösen, weil ich bereit bin, die Sangha nicht mehr zu vermeiden, egal wie zart oder hart ein Schlag kommt und ega,l wie ich mich fühle. Ich lerne, mit allem einfach da zu sein, so dass es mich aus meiner engen kleinen Ich-Welt heraus zum Selbst begleitet, was weit und offen ist. Ein Geschenk, dessen Wert ich nun nach 11,5 Jahre meines spirituellen Weges neu entdecke und schätze!
Matina Quazi

Die Gemeinschaft der Sangha begleitet mein Gehen des Weges im Alltag. Mit allem, was dazugehört: laufen, stolpern, aufstehen, stützen, gestützt werden, halten und gehalten werden, erinnern und erinnert werden, nähren und genährt werden. In der Sangha verbinden sich Lehrer und Lehre mit Körper, Fleisch, Blut und Erde.

Alexander Schilling


Sangha Aargau

Die Sangha ist für mich eie Zusammensein mit Gleichgesinnten, bei dem wir uns ehrlich und mitfühlend unterstützen auf dem Weg zu wachsender, innerer Wahrhaftigkeit. 

Bei den Sangha Treffen widmen wir uns Themen, die mich berühren, und es hat Raum, sein Erleben mitzuteilen. Durch dieses Teilen habe ich die Möglichkeit, mich überprüfen und gegebenenfalls korrigieren zu lassen. Obwohl es mir nicht immer leicht fällt, die Korrekturen zu nehmen, merke ich irgendwann, dass sie meiner Seele dienen.

In Momenten von Krise habe ich die Sangha als einen Ort erlebt, der die Rückerinnerung nährt und so meinen Herzenswunsch stärkt.
Ute 


Sangha Zürich

Sangha ist bewusste Begegnung und Berührung mit dem, was sich zeigt. Dabei ist alles willkommen mit dem Ziel, eigene Blockaden und Vorstellungen anschauen, besser verstehen und annehmen zu dürfen, ohne Be- oder Verurteilung Raum zu geben. Im Dienste einer tiefen Menschlichkeit und zunehmender Erkenntnis von dem, was ist und was wir nicht sind.
Ernsthaftes, wissenschaftliches Interesse, die unterschiedlichen geistigen Strukturen und seine Bewegungen und Mittel in sich selbst kennenzulernen, ist hierbei eine hilfreiche Voraussetzung. So bereiten wir uns den Weg, Schritt für Schritt, in liebende und wache Verantwortung für jede unserer Handlungen zu kommen - Er-WACH-sen sein.
Bettina Wassmann